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Planung des Dorfgemeinschaftshauses in der MAZ

Abdruck des Artikels aus der MAZ vom 20.08.2016 (Mit freundlicher Genehmigung von Jens Steglich und der MAZ)

Geld für Dorfgemeinschaftshäuser

Beelitz will in einigen Ortsteilen in die Begegnungszentren investieren – in Buchholz soll sogar ein Neubau entstehen.

Von Jens Steglich

Beelitz. Die Stadt Beelitz will in den kommenden Jahren in einige Ortsteilzentren investieren. Im 400-Einwohner-Ort Buchholz, dem ein Treffpunkt fehlt, ist sogar der Neubau eines Dorfgemeinschaftshauses geplant. Im Gespräch ist, den Bau auf einem kommunalen Grundstück zwischen der Buchholzer Kietz- und der Bahnhofsstraße zu errichten. Auf dem Areal befindet sich bereits ein Gebäude, in dem der Ortsvorsteher sein Büro hat und das zudem  gewerblich genutzt wird. „Man muss abwägen, ob man einen Anbau schafft oder ein neues Haus errichtet“, sagte Bürgermeister Bernhard Knuth.

Für einen Neubau gibt es bereits Entwürfe, die ein eingeschossiges Haus mit Terrasse vorsehen, das Platz für einen Veranstaltungsraum, Küche und Büros bietet. Kosten: etwa 360000 Euro. Die Kommune sieht aber gute Chancen, EU-Fördermittel für den Bau zu bekommen. Bis zu 75 Prozent der Kosten könnten so finanziert werden. Im Fall eines Neubaus müsse man überlegen, ob die Stadt dann die alte Immobilie auf dem Grundstück nicht verkaufen sollte, sagte Knuth. Gebraucht wird ein Begegnungshaus in Buchholz, wo es seit zwei Jahren den Dorfverein gibt, der sich der Heimat- und Traditionspflege verschrieben hat. Die  Veranstaltungen, die der Verein bereits auf die Beine stellte, fanden meist in privaten Räumen oder im Freien statt. Auch das Blasorchester, die Jugend und die Senioren könnten einen Treffpunkt gebrauchen. Salzbrunn hat bereits ein Begegnungshaus, das erweitert werden soll um eine Heimatstube und einen Raum für die Jugend. Zudem soll eine von außen erreichbare  Toilette entstehen. In Wittbrietzen, wo vor drei Jahren der Dorfplatz mit Veranstaltungssaal, Bürgerladen und Gemeindezentrum eingeweiht wurde, gibt es eine Initiative der Bürger, auf dem kommunalen Grundstück nebenan einen Schauraum für alte Ackergeräte mit Backoffen zu betreiben. Bei Festen könnte Brot gebacken werden und die historische Kutsche, die Bürger dem Ort stifteten, hätte im Schauraum auch Platz. „Das infrage kommende Haus am Dorfplatz haben die Wittbrietzener bereits entkernt und wollen es nun auch in Eigenregie sanieren“, so  Stadtsprecher Thomas Lahns.
Dahinter wäre Platz für ein weiteresHaus, indem die Kita unterkommen könnte. „Ein Neubau  ließe sich mit einer Tagesbetreuung für Senioren unter dem Dach eines Mehrgenerationenhauses verbinden, während im Obergeschoss Ferienzimmer entstehen“, schlägt Bürgermeister Knuth vor. Auch dafür sei eine EU-Förderung möglich.

Bild aus der MAZ

Download des Originalartikels als hier pdf: Maz Artikel

 

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