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EU-Mittel für das neue Dorfgemeinschaftshaus in Buchholz

Dorfgemeinschaftshaus Entwurf

Pressemitteilung der Stadt Beelitz:

Mit dem Bau des neuen Dorfgemeinschaftshauses in Buchholz kann nun begonnen werden. Das Land Brandenburg hat in der vergangenen Woche einen Förderantrag der Stadt auf EU-Mittel bewilligt, demnach werden über 900 000 Euro aus dem ELER-Fonds für die ländliche Entwicklung zur Verfügung gestellt. Das heißt: drei Viertel der förderfähigen Gesamtkosten werden abgedeckt, die Stadt muss nur noch einen Eigenanteil finanzieren.

„Es ist eine riesengroße Unterstützung für uns, über die wir uns wahnsinnig freuen. Es zeigt, welch hohe Bedeutung dem ländlichen Raum in Brandenburg beigemessen wird und dass man auch in Potsdam an die Dörfer denkt“, sagt Bürgermeister Bernhard Knuth. In Buchholz sei das Geld sehr gut angelegt: Der Ort ist mit seinen Bürgern über das ganze Jahr aktiv und sucht schon seit Langem nach einem Ort, an dem die Vereine sich treffen und versammeln oder – wie das Jugendblasorchester – proben können.

Das Vorhaben, in der Bahnhofstraße ein neues Gemeinschaftshaus zu errichten, ist aus der Mitte des Ortes erwachsen. „Wir arbeiten schon seit mehreren Jahren gemeinsam mit dem Dorfverein an dem Projekt, weil ein geeigneter Treffpunkt für Bürger und Vereine in unserem Dorf bislang fehlt“, sagt Ortsvorsteher Torsten Boecke. Nicht zuletzt das Jugendblasorchester, das Buchholz seit Jahrzehnten auch über die Grenzen der Spargelstadt hinaus bekannt macht, braucht Räume für Proben und Nachwuchsunterricht, aber auch für die Instrumente. Weil deren Bedürfnisse, zum Beispiel an eine entsprechende Schalldämmung, eine Rolle bei den Planungen spielten, firmiert das Vorhaben unter dem Namen „1. Musik-Dorfgemeinschaftshaus in Potsdam-Mittelmark“. Mit dem Orchester, aber auch vielen anderen künftigen Nutzern wie dem Dorfverein Buchholz/Zauche e.V., dem Blühstreifen Beelitz e.V., dem Naturpark Nuthe-Nieplitz, den Freizeitsportlern oder dem Job e.V. wurden bereits Vor-Vereinbarungen getroffen. „Damit ist jetzt schon klar, dass das Gebäude sehr gut genutzt werden wird.“

Die Entwürfe des Potsdamer Architekten Matthias Wegner sehen einen Klinkerbau mit großen Fenstern vor, der sich schon dadurch an die Architektur der vorhandenen Bausubstanz im Ort anlehnt. Das Gebäude soll auf 325 Quadratmetern Platz bieten und beinhaltet unter anderem einen 150 Quadratmeter großen Mehrzweckraum sowie Küche, Jugendraum, Vereinsraum, ein Büro und einen Instrumentenraum für das Jugendblasorchester. Zudem soll ein audio-visueller Informationspunkt für Ausflügler mit Angaben zum Jakobs-Pilgerweg sowie weiteren Rad-, Reit- und Wanderwegen errichtet werden. Sogar die Möglichkeit von Übernachtungen, zum Beispiel für Pilger, nach vorheriger Anmeldung soll es geben. An eine Photovoltaikanlage für den Strombedarf des Gebäudes sowie eine Ladestation für Elektrofahrzeuge, eine Luft-Luft-Wärmepumpe, eine Solartherme und einen W-Lan-Hotspot wurde ebenfalls gedacht.

Thomas Lähns

Die letzten Entwürfe sehen inzwischen so aus:

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